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Gerd Schaller veröffentlicht ein kunsthistorisches Buch

Seit seiner Jugend beschäftigt sich Gerd Schaller mit den Sakralbauten seiner Heimatstadt Schlüsselfeld. Nun hat sich der Dirigent und Festivalleiter auch kunsthistorisch betätigt und ein Buch über diese in traumhafter Landschaft gelegenen Kleinodien verfasst, das im Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach erschienen ist.
Wussten Sie, dass beispielsweise die Schlüsselfelder Pfarrkirche mit dem Hochaltargemälde von Oswald Onghers ein bedeutendes Kunstwerk beherbergt – oder dass in der Marienkapelle eine originalgetreue Kopie des Gnadenaltars der berühmten Wallfahrtsortes Mariazell steht?
Gerd Schaller taucht in die Geschichte der Kirchen und Kapellen Schlüsselfelds ein und veröffentlicht dabei auch seine Forschungsergebnisse zu dem sogenannten Schlüsselfelder Altar.
Zugleich lassen die exzellenten Aufnahmen des Architekturfotografen Uwe Gaasch dieses Buch zu einem wunderbaren Bildband werden – eine Entdeckungsreise für Kunstinteressierte und für Genießer.

Gerd Schaller
Kirchen und Kapellen der Pfarrei Schlüsselfeld
Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach
ISBN 978-3-89680-613-0
157 Seiten, 22,5 x 28,5 cm, mit zahlreichen Abbildungen, hochwertige Ausgabe mit Goldprägung und Schutzumschlag
Preis: 24,00 € plus Versandgebühren
Erhältlich überall im Buchhandel
Vier-Türme-Verlag

sowie beim Ebracher Musiksommer:
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Tel.: 09552 5904 999 10


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Weiterer Baustein für BRUCKNER2024

Gerd Schaller hat mit der Philharmonie Festiva Anton Bruckners vierte Symphonie in der Erstfassung von 1873 aufgenommen, die bei Profil Edition Günter Hänssler erschienen ist. Ken Ward von The Bruckner Journal hebt diese Aufnahme besonders hervor: „Diese hervorragende Philharmonie Festiva - Aufnahme der Vierten von 1874, eine meisterhafte Interpretation unter der Leitung von Gerd Schaller, bietet einen Maßstab, an dem die wahre Beredsamkeit von Bruckners erster Version seiner Romantischen Sinfonie zum Ausdruck kommt und sich als großartiges Werk offenbart, das es verdient, ebenbürtig neben den späteren bekannteren Fassungen dieser Symphonie angesehen zu werden.“

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BRUCKNER2024 auf der Zielgeraden

Gleichsam als Zwischenstand des 2011 begonnenen Großprojekts BRUCKNER2024 hat Profil Edition Günter Hänssler eine 20 CD-Box veröffentlicht, in der die bisherigen Bruckner-Aufnahmen von Gerd Schaller mit seiner Philharmonie Festiva erschienen sind.
Dr. Ingobert Waltenberger vom internationalen Kulturplattform „Online Merker“ bezeichnet diese Veröffentlichung als „bedeutendste Bruckner-Edition seit der Veröffentlichung der Celibidache/Münchner Philharmoniker Mitschnitte“.


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Gerd Schaller dirigiert Brahms

Profil Edition Hänssler hat die zweite Sinfonie von Johannes Brahms mit Gerd Schaller und der Philharmonie Festiva herausgebracht.

Remy Franck schreibt hierzu in pizzicato: Gerd Schaller dirigiert die Zweite Symphonie von Johannes Brahms in einem gesunden Wechsel von Entspannung und kraftvollem Musikfluss. … Überall lässt Schaller die wunderbaren Holzbläser und die Hörner der Philharmonie Festiva blühen und gibt dem Satz genau die Spannung, die Leidenschaft im Cantando, die man in anderen Interpretationen schon mal vermisst hat.

Guy Engels merkt an: „Blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühler, grüner Schatten“, schrieb ein Brahms-Freund über diese zweite Symphonie. Vieles von dem verspürt man in Schallers Interpretation, bloß, dass es in keinem Moment kitschig, öde und sentimental klingt.


Bruckners Neunte in der Orgelbearbeitung von Gerd Schaller

Bruckners Neunte in der Orgelbearbeitung von Gerd Schaller

Die Orgel war das Instrument Anton Bruckners, der bereits von seinen Zeitgenossen als großer Orgelvirtuose gefeiert wurde. Was liegt also näher, als seine großartige neunte Symphonie für die Orgel zu bearbeiten und damit die Essenz des Werkes aufzuzeigen!

Gerd Schaller hatte bereits Bruckners Neunte nach originalen Quellen ergänzt und vervollständigt. Nun hat er die komplettierte Neunte für Orgel bearbeitet und diese auch gleich selbst auf der großen Hauptorgel der ehemaligen Zisterzienserabteikirche Ebrach eingespielt. Die Aufnahme erfolgte durch den Bayerischen Rundfunk – Studio Franken. Die Doppel-CD ist bei Profil Edition Hänssler erschienen, die Orgelnoten sind beim Musikverlag Ries & Erler, Berlin veröffentlicht.

Doppel-CD und Orgelnoten sind u.a. erhältlich beim
Ebracher Musiksommer
Tel.: 09552 9319 300
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Bruckners Neunte in der Orgelbearbeitung von Gerd Schaller

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Buckners Erste in der Wiener Fassung

Nach der Linzer Fassung hat Gerd Schaller mit der Philharmonie Festiva die sogenannte Wiener Fassung der ersten Symphonie von Anton Bruckner eingespielt und baut damit weiter an seinem Großprojekt BRUCKNER 2024.

Bruckners Streichquintett, bearbeitet für großes Orchester auf CD

Anton Bruckners Streichquintett gehört eher zu den unbekannteren Werken des Komponisten. Zu Unrecht, befand Gerd Schaller - der das Stück nun für großes Orchester bearbeitet und mit dem Prager Rundfunksymphonieorchester auf CD eingespielt hat. Soeben erschien diese Einspielung, auf der auch noch Bruckners frühe Ouvertüre g-Moll zu hören ist, beim Label Profil Edition Günter Hänssler.

Bruckners Neunte:
Gerd Schallers Komplettierung als Partitur erschienen

Anton Bruckners letzte, seine 9. Symphonie, blieb unvollendet, denn der Komponist verstarb während der Arbeit am 4. Satz – zu dem gleichwohl zahlreiche Skizzen und Entwürfe erhalten sind. Gerd Schaller sichtete dieses überlieferte Material und legte kürzlich eine eigene Komplettierung dieses Finalsatzes vor, die im Juli 2018 mit der Philharmonie Festiva auf CD eingespielt wurde, und die nun beim Berliner Verlag Ries & Erler auch in Partiturform erschienen ist.
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Zwar blieb Anton Bruckners Neunte Symphonie unvollendet, doch sind zum vierten, dem Finalsatz, von des Komponisten eigener Hand zahlreiche Skizzen und Partiturentwürfe in unterschiedlichen Kompositionsstadien erhalten. Auf Basis dieses Quellenmaterials, intensiver musikwissenschaftlicher Arbeit und seiner langjährigen Erfahrung als Bruckner-Interpret hat Gerd Schaller eine musikalisch in sich geschlossene Fassung des Finalsatzes vorgelegt.

Dafür unternahm er nach sorgfältiger Analyse Brucknerscher Kompositionstechniken eine Gesamtschau des überlieferten Materials, inklusive der bisher wenig beachteten frühen Skizzen und konnte auf dieser Grundlage eine Konzertfassung des vierten Satzes vorlegen, in der die fehlenden Passagen weitestgehend mit originalen Gedanken Bruckners gefüllt werden konnten. Die verbleibenden musikalischen Lücken wurden von Schaller selbst unter konsequenter und logischer Beibehaltung der Kompositionstechniken Anton Bruckners und unter besonderer Berücksichtigung des Brucknerschen Spätstils ergänzt. Diese Fassung modifizierte Schaller nochmals und revidierte anschließend noch einige Details.

Der revidierten Partitur (120 S.) ist ein umfangreicher Textteil (87 S.) vorangestellt – zweisprachig in Deutsch und Englisch. Der Textteil umfasst ein Vorwort mit den Hintergründen und Motivationen für die vorliegende Arbeit, maßgebliche analytische Überlegungen, eine Darstellung des formalen Aufbaus des Finalsatzes, eine detaillierte Analyse mit zahlreichen musikalischen Beispielen und harmonischen Konzeptionen, eine Erörterung der relevanten Quellen sowie eine Auflistung der verwendeten Materialien. Letztere sind nochmals explizit an den entsprechenden Stellen in der Partitur kenntlich gemacht, um die Komplettierungsarbeiten nachvollziehbar zu machen.

Die Partitur ist käuflich, das Aufführungsmaterial leihweise erhältlich.
Anton Bruckner, Neunte Symphonie, IV. Satz
Ergänzt nach originalen Quellen und vervollständigt von Gerd Schaller
Revidierte Fassung  2018
Besetzung: 3 Fl 3 Ob 3 Kl 3 Fg – 8 Hr (5–6 auch TtB ,7–8 auch Btb) 3 Trp 3 Pos 1 Kbtb – Pk – Str
Dauer: ca. 25 Min.
© 2018 by Ries & Erler, Berlin
ISMN M-013-51487-8
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.rieserler.de

Ehrung in den USA: Julio Kilenyi Medaille

Für seine Verdienste um die Musik Anton Bruckners und seine Interpretationen selten gespielter Varianten von dessen Symphonien erhielt Gerd Schaller von der Bruckner Society of America die Julio Kilenyi Medaille. In der Laudatio aus der Feder des bekannten Bruckner-Forschers Benjamin Korstvedt heißt es:
...this award recognizes the tremendous accomplishment that this recording represents as one of the final pieces in the remarkable cycle of Bruckner recordings led by Maestro Schaller, including rare versions of several symphonies."
Benjamin M. Korstvedt, Board President

Bruckner-Aufnahme des Jahres

Bruckner-Aufnahme des Jahres
Ebenfalls von der Bruckner Society of America kam eine Auszeichnung für die kürzlich erschienene Aufnahme von Bruckners f-Moll-Symphonie (Studien-Symphonie), die zur „Besten Bruckner-Aufnahme des Jahres“ gekürt wurde. Ein Zitat aus der Würdigung:
"We salute Maestro Schaller’s interpretation, which is clear-sighted, intelligent, and highly musical. The orchestral performance is very fine, too. All in all, we find this to be a recording of high quality and, as one of the finest recordings of this underappreciated early masterwork, a valuable addition to the discography.